Zory befinden sich auf einem der ekologisch sauberen und
undegradierten Gebiete von Schlesien, das entfernt von den Anhäufungen
der schweren Industrie ist. Hier beginnen die Grenzen des
Landschsftsparks ”Cysterskie Kompozycje Krajobrazowe Rud Wielkich”. Die
Wälder, die dieses Gebiet bilden, verbreiten sich in einem Raum von
dutzenden Kilometern von Zory bis Racibórz. Nicht nur die Anhänger der
Radausflüge sondern auch die Anhänger der Spaziergänger finden hier
sehr viele Wege durchzuwandern sondern auch die Anhänger der
Fussgänger. Mit einem Wort , jeder findet etwas für sich nicht weit von
der Stadt. Nach kurzer Waldwanderung, kann man auf die Mitte der sog.
Seeplatte Palowickie stoßen. Das ist ein Teichzug, der vor Hunderten
Jahren von Zisterzieszen gegründet wurde. Das ist einer der schönsten
Winkel von Schlesien.
Der erste aufbewahrte Notiz über das Dorf Zory kommt aus dem Jahre
1258. Der Name wurde im Dokument gennant, der für die Stiftung des
Zistersenklosters in Rudy Raciborskie galt. Die Ansiedlung Zory war
eins der dienstbaren Dörfer für das Kloster zu sein.
Am 24.
Februar 1272 tauschte Wladyslaw – der Prinz von Opeln und Ratibor
einige seiner Vermögen gegen das Dorf Zory, das damals zu einem von
seiner Fürsten Chwalisz gehörte. In der aufbewahrten Abschrift des an
diesem Tag herausgegebenen Dokumentes, behauptete Prinz Wladyslaw, dass
er in diesem Platz eine Verteidigungsstadt gründen wolle. Der 24.
Februar ist also als offizielles Datum der Gründung der Stadt Zory
gehalten.
Schon im Jahre 1291 wurden Zory zusammen mit dem ratiborischen
Fürstentum zum tschechischen Lehen, denn der Sohn vom Prinz Wladyslaw
Przemyslaw Huldigung dem tschechischen König Waclaw dargebracht
hat. Im Jahre 1327 hat Przemyslaws Sohn Leszek eine Huldigung Jan
Luksemburski dargebracht. Dadurch verstärkte sich die Lehenbeziehung
dieses Fürstentums mit Tschechen.
Dann stellte es sich heraus, dass die Verteidigungsmauer sukzessiv
innerhalb Jahrzehnten von der Zeit der Gründung der Stadt gebaut wurde,
sehr hilfreich für Bürgerlichen waren. Im Jahre 1345 hat der
polnische König Kazimierz Wielki den Krieg angefangen, in dem er
Schlesien erobern wollte. Die polnischen Soldaten haben das Gebiet des
ratiborischen Fürstentums betreten. Sie haben z.B. Zory belagert,
sie haben es jedoch nicht erobert. Der nah liegende Rybnik, der keine
Verteidigunsmauer gehabt hat, wurde völlig verbrannt.
Die andere Gefahr für die schlesischen Bürgerlichen in der
mittelalterlichen Zeit war die Raubplage auf den Wegen, die sehr den
Handel erschwert hat.Zory hat sich also im Jahre 1384 der Union der 22
schlesischen Städte und der welunischen Erde angeschlossen, dessen
Zweck war es, dieser Machenschaft vorzubeugen.
Zory hat damals ein Vorrecht erhalten, die aufgegriffenen Verbrecher
mit dem Schwert zu bestrafen. Scheinbar ist diese Tatsache der
Grund, warum auf dem Wappen von Zory außer der Hälfte des
oberschlesischen Adlers, sich gerade ein Schwert befindet, dessen
Spitze abwärts gestellt ist.
Die erste Hälfte des XV Jahrhunderts war in Schlesien die Zeit der
hussitischen Kriege. Die hussitischen Armeen erschienen auch unter den
Mauern von Zory. Jedoch gelang es der feindlichen Armeen nicht, die
Stadt zu erobern.
Im Jahre 1526 war Zory schon ein Teil der habsburgische Monarchie.
Demzufolge im nächsten Jahrhundert waren auch diese Gebiete die Arene
der Kämpfe des dreisigjährigen Kriegs. Das Dorf Zory, das von den
Durchmarschen der Armeen und den Epidemien der Krankheiten gequellt
wurde, wurden arm.
Eine
andere die Stadt quellende Plage waren zahlreiche Brände, die hölzerne
Bebauung zerstörten. Nach dem besonders großen Brand, der am 11. Mai
1702 ausgebrochen ist, infolge dessen die Mehrheit der Bürger und der
Bürgermeister ums Leben kam. Die Leute, die am Leben blieben,
entschieden sich, jedes Jahr als Erinnerung an diesem Tag, eine
flehentliche Prozession mit Fackel in Bewegung zu setzen um die Stadt
vor anderen Brände zu schützen. Dieses Fest wird bis heute gefeiert und
immer mehr Bürger nehmen daran teil.
Nach dem Jahre 1740 traten die Preußen die Herrschaft über Zory an.
Im Jahre 1806 nach dem nächsten Brand, der die Mehrheit der hölzernen
Bebauung zerstört hat, traf man Entscheidung, die Stadt nur in
Mauerform wieder aufzubauen. Seit diesem Moment began der Abbruch der
Verteidigungsmauer, denn sie waren eine billige Quelle der
Baurohstoffs.
Im
XIX Jahrhundert begannen in der Stadt wirtschaftliche Wandlungen. Der
bisherige Charakter der vom Handerk, kleinen Handel und sogar von der
Landwirtschaft lebenden Stadt verwandelte sich in eine industrielle.
Im Jahre 1830 entstand hier „Waleska“ Hütte und im Jahre 1842 eine
Hütte unter dem Namen Gusseisengiesserei „Pawla”. 1842 wurde eine
Dampfmühle gebaut, die der Femilie Stern gehörte, in der im Jahre 1888
Otto Stern, der spätere Nobelpreisträger für Physik, geboren war.
Seit Beginn des XX Jahrhunderts vertiefte sich der Wille der
Grundsatzerklärung der eigenen nationalen Besonderheit unter der
Menschen der polnischen Herrkunft(in der Stadt wohnten auch sehr viele
Deutschen und die Mitglieder der Judengemeinde, die hier seit dem XVI
Jahrhundert existierte). Es entstand hier unter anderem die
Sängergesellschaft „Feniks”.
Die Bürger von Zory kämpften in allen schlesischen Aufständen. Am
dritten im Jahre 1921 nahm der XIII Regiment des Fußvolkes des
Aufstandsmillitärs aus Zory teil.
Die Übernahme der Herrschaft in Zory von der polnischen Verwaltung
fand am 4.Juli 1922 statt. In demselben Jahre wurde Zory vom
Staatsvorsteher Panstwa Józef Pilsudski besucht.
In der Zwischenkriegszeit begannen in der Stadt weitere polnische
Organisationen zu entstehen: Gimnastische Gesellschaft W okresie
miedzywojennym zaczely sie w miescie tworzyc kolejne polskie
organizacje: Turmgesellschaft „Sokól”, ZHP. 1922 enstand das
polnische staatliche Karol Miarka Gymnasium. Es entstand hier auch der
Betrieb der Metallherstellung „Minerwa”.
Als der zweite Weltkrieg ausgebrochen ist, wurde Zory von 6100 Bügern
bewohnt. Die deutsche Okkupation begann in der Stadt schon am 1.09.
1939. Die Stadt wurde nur von Schutzkräften der polnischen Armee
verteidigt (die Kräfte des Bataillons der nationalen Verteidigung
„Rybnik”, die Abwehr des 23. Regiments der leichten Artillerie).
Gegeneinander waren aber die Hauptkräfte der 5. gepanzerten Division
von Wehrmacht eingestellt.
Zory, und die anderen Gebiete der Oberschlesien wurden direkt des
Reichs angeschlossen. Die Okkupation duerte über 5 Jahren. Kurz vor
dem Ende des Krieges war die Stadt der Zeuge des Todmarsches der
Gefangenen des Konzentrationslagers Auschwitz – Birkenau. Af dem
Gebiet der Stadt kamen damals 47 Gefangenen ums Leben.Der zweite
Weltkrieg endtete tragisch für Zory. Infolge des am 24. März 1945
durchgeführten Angriffs der sowjetischen und tschechoslowakischen
Armeen wurde 80% Beebauung der Stadt total zerstört.
Zu Beginn der 70. Jahre wurden Zory Schritt für Schritt
wiederaufgebaut. Sie blieb aber als Stadt, die nur ein Paar Tausen
–Leute zählt. Im Zusammenhang mit des Ausbaus der Förderindustrie auf
dem Gebiet des sog. Rybnik Kohlenbezirks, begann in Zory der Bau der
grossen Wohnsiedlungen, wo neue Arbeiter der nah liegenden Grube mit
ihren Familien wohnten. Innerhalb von einigen zehn Jahren stieg die
Zahl der Bürger bis über 60 Tausend.